Objekte

Objekte

gestaltet aus Fundstücken     

von unterwegs

Hier finden Sie meine Objekte - nach Nummern sortiert.

Seit vielen Jahren suche und sammele ich alte Hölzer,  am liebsten Buche und Eiche, besondere Steine, und vor allem als  altes Eisen:

 

Zahnräder, Riegel, Räder, Bleche, Beschläge, Spaten, alte Werkzeuge und Gartengeräte, und vieles mehr, nach Möglichkeit mit Gebrauchsspuren und Rost.

 

Ich findet sie bei Wanderungen, bei Pilgertouren  und Urlaubsfahrten und bringe sie wie reiche Beute als Fundstücke mit nach Hause.  Dort lagern sie im Haus, im Keller, im Werkraum und in vielen Ecken des Gartens.

 

Wozu, das weiss ich zunächst nicht, doch als ich ein Eichenbrett aus dem Osnabrücker Land, eine Granitkugel aus Norwegen, die Zähne einer alten Mähmaschine  aus Österreich und die Seilscheibe einer alten Dreschmaschine aus der Mark Brandenburg zusammenmontierte, war 1999 mein erste Objekt

( Nr. 1) entstanden.

 

Nun hatte ich den Wert und die Möglichkeiten meiner „Schrottschätze“ entdeckt,  und der anfänglichen Begeisterung folgte bald die Besessenheit.

 

Ich baute aus den Fundstücken abstrakte Objekte, dann auch gegenständliche Figuren, Gesichter und archaische Tierformen, manche mit Titeln, aber auch viele ohne Titel, so dass dem Betrachter ein Freiraum für eigene Fantasie und Interpretation bleibt.

 

Beim Montieren und Zusammenschweißen lege ich  besonderen Wert darauf, dass die Beschaffenheit der Fundstücke mit den Spuren der Zeit, den Strukturen,  den Rissen, den Brüchen, mit den Verfärbungen und dem Rost erhalten bleibt.

 

Meine Arbeitesweise beschreibe ich wie folgt:

es entstehen nur selten Skizzen oder Entwürfe, die Fundstücke mit  ihrer Beschaffenheit bringen mich auf die Ideen.

 

Mit einem übertragenen Zitat von Kleist 

(„ Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Sprechen“)

beschreibe ich meinen Schaffensprozess als

„allmähliche Verfertigung der Objekte beim Tun“.

 

So ist das Ergebnis auch für mich oft eine Überraschung.

 

Bei gelegentlichen Aufträgen gehe ich natürlich  zielgerichtet vor, wie bei Objekt Nr. 161 

 

„Der Herr ist mein Hirte“

 

für das Evangelische Krankenhaus.

Presse Text EKO

 

Herr Dieter Bunk, ein langjähriger Freund von mir, hat zu vielen Objekten Gedichte geschrieben. Einige Objekte haben Ihre einige Geschichten von mir dazu erhalten.